Google’s Project ARA mit NSA-Modul ?

Project ARA

Googles Project ARAStellt Google’s Project ARA – das ultramodulare Smartphone, das nur aus den Komponenten besteht die der Kunde wirklich bestellt, eine ideale Spionage-Plattform für Institutionen wie etwa die NSA zur Verfügung ?

Project ARA soll dem Kunden freie Wahl lassen, wenn es um die Komponenten unter der Haube geht. Also Babygrafik raus, Hammergrafik rein oder vielleicht einen etwas kraftloseren Prozessor um Platz zu schaffen für einen größen Akku und somit längere Laufzeit ? Ein Wunschtraum ? Oder ein Alptraum ?

Erste Spekulationen vermuten, dass die Modularität Ihren Preis haben wird, aber was nun befürchtet wird, lässt das Konzept vor einem ganz neuen Hintergrund erscheinen.

Was passiert wenn Module im Telefon vorhanden sind, die ungewünschte Funktionen ausführen ? Was passiert wenn diese in den Reparaturwerkstätten nachgerüstet werden ? Was geschieht, wenn einem strategischen „Wissensbesitzer“, das Handy für kurze Zeit entwendet, und ein Spionagemodul hinzugefügt wird ?
Es dürfte kaum ein Anwender in der Lage sein, die eingebauten Module zu identifizieren, bzw. bemerkt man überhaupt wenn ein Modul nachgerüstet wird ? Wird auf solche Szenarien bislang überhaupt eingegangen ?

Wie kann man sicherstellen, dass ein Ara-Modul wirklich ist was es vorgibt und woher weiss man ob dieses Modul vom Anweder tatsächlich gewünscht ist/authorisiert wurde?

Solche Bedenken stellen sicherlich, wenn Sie nicht restlos und vollständig ausgeräumt werden, einen sicheren Grund da, damit Unternehmen vom Einsatz einer ARA-Lösung abzusehen.

Mal ehrlich:

Ist ja ne nette Spielerei. Aber mehr im Moment irgendwie noch nicht oder ?
Lassen wir mal die Sicherheitsgedanken raus. Versetzen wir uns in die Lage eines Datenschutz-Vollpfostens a la NPD-Trier-Sängergruppe und sagen einfach: „Datenschutz in Trier ? Nich mit mir. Bier Bier Bier.“. Selbst wenn man alle ähnlichen Hirnzellen präventiv abtötet, bleibt noch die Frage nach dem Sinn des Modulprinzips?

Module zustammenstecken und das Lego-Phone ist Piratenwelt, ausbauen, Neue einstecken und das Prinzessinenschloss ist da?
Hand aufs Herz: Wer brauchts tatsächlich ?

Wie oft wird die Konfiguration – nach der ersten Basiskonfiguration – geändert ?
Kamera-Modul nach dem Boot anstecken..super…muss ich jetzt nen Telefon-Zubehörkoffer auch noch rumschleppen ? Flexibler bin ich damit auch nicht.
Ich könnte mir so eine Art Kümmerling-Kampftrinker-Patronengurt mit ARA-Modulen bildlich schon vorstellen. Aus feinem Nappa…passend zum Suit.

Nächster Schritt ? Die Hardcore-Base-Phones für nur einen einzigen Einsatzzweck gemacht und dafür enstprechend perfekt, ultraleicht und einfach:
1. Das Smartphone zum ..Achtung:…. „Telefonieren“ („wooooaaaahhh“ brüllt die Menge…Innovation…..Aktienkurs….Revolution!
Die Businesspunk schreibt nen 4-Seiter inkl. Dress-Guide je nach Modell und passendem Duft, die CT zerreist den nicht-Linux-Kernel weil nicht nach Hardcore-Spec, Vodafone hat gleich nen Vertrag dazu, Microsoft verkündet dass man seit Jahren schon dran arbeitet…Pffz.

Den Wunschgedanken für alle Zeiten nur noch ein einziges Telefon zu besitzen, dass je nach Technologiestand einfach Modulstückchen austauscht um up-to-date zu bleiben?
Come on….give me a break. I don’t believe it. Und warum sollte ich das wollen ? Weil ichs dann mit Arschgeweih verzieren, Blattgold beschlagen und mit rosa Plüsch wattieren kann ? (Grüße an Murph and the MagicTones)

Und komm mir keiner mit Umweltschutz oder Ressourcenschonung. Jeder weiss dass ein modulares Konzept mehr Ressourcen braucht (verschwendet)!

Leute kaufen halt den neuen Streaming-Media-Player von Sumsang weil er – nur für den Fall das man es mal bräuchte – sich auch per Bluetooth an eine Apollo-Rakete koppeln kann und alle arabischen TV-Programme mit Farsi-Untertiteln ausstattet – in Binär-Kodierung (Base36 natürlich und mit App im Store die das mit dem Voiceassistant „Schlampisana“ macht).
Tatsächlich brauchen tuts keiner, aber man hat so ja „viel mehr fürs Geld“ – und das zählt im Abverkauf (leider).

Der nächste UltraMobile-Hyperatomarprozessor mit Nuklearwasweissich und abgerundeten Kanten, braucht einen neuen Speicherbus, neuen Speicher, schnelleren Grafikbus, höherauflösende Displays. Klar…kann ich modular tauschen – also statt nem neuen Handy für 1000 Euro einfach vier Module a 300 Euro tauschen, neues Display für 200 und schon geht der Modulplan tatsächlich auf – allerdings nur für den Hersteller….ach hoppla…von dem war ja auch die Idee…..na Teufel aber auch…Zufälle gibts…..tststs….

 

 

 

 

 

 

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